Ein Kurs in Wundern
So heißt ein Buch, dass bereits 1975 in den USA erschienen ist und seitdem sehr viele Menschen inspiriert hat. Es ist nicht unumstritten und es ist ganz sicher auch nicht jedermanns Sache. Und - um ganz ehrlich zu sein: Ich habe es nicht gelesen. Das hat sehr einfache und praktische Gründe: Das Buch hat über 1.000 Seiten und es gibt einige Bücher von inspirierten Menschen, die den Kern dieses Kurses so gut ausdrücken, dass ich mir die langwierige Lektüre für eine Zeit aufspare, wo ich nichts anderes zu tun habe…
Mit den Inhalten und dem Fazit dieses Werkes allerdings beschäftige ich mich schon sehr lange. Auch Nelson Mandela zum Beispiel hat sich für seine Antrittsrede eine Passage aus dem Buch von Marianne Williamson “ausgeliehen”, der auf “Ein Kurs in Wundern” zurückgeht. Er handelt davon, dass wir Menschen häufig mehr Angst vor dem Licht haben, als vor der Dunkelheit und von unserer Angst, unsere wahre Größe - unser ganzes Potential - zu zeigen und zu leben. Den Text kannst Du, wenn Du möchtest, auf meiner Seite hier komplett nachlesen >>> oder (wenn der Text Dich anspricht) bestell Dir gerne das Buch dazu:
In meinem Kurs “Abenteuer Liebe” ist eine der ersten Fragen, die ich meinen Teilnehmern stelle, ob sie an Wunder glauben. Die Antworten darauf sind vielfältig und manchmal sehr trostlos: Manche Menschen glauben an Wunder, nur nicht für sich selbst. Andere lehnen das Wort an sich bereits ab, weil es bei ihnen tatsächlich unangenehme Assoziationen weckt. Doch das Wort ist nur ein Wort - jeder Mensch bestimmt selbst, mit welchen Emotionen er dieses Wort füllt. Für mich ist ein Wunder genau das, was man ausdrücken möchte, wenn man Worte wie “wundervoll” oder “wunderbar” benutzt: Etwas ganz Großartiges, Schönes, “Wunderliches” - etwas ganz Tolles, das einfach passiert und niemand kann so ganz genau erklären, wie und warum.
Mein Lieblingswunder ist dieses: Man hat einen Computer entwickeln können, der annähernd in der Lage ist, die Rechenleistung eines menschlichen Gehirns zu erbringen. Sprich: Dieser Computer kann zwar nicht ganz so kreativ sein, wie der Mensch, aber er kann sich ähnlich viel merken, assoziieren und er kann - obwohl er weder atmen, noch verdauen, noch das Gleichgewicht halten muss - ähnliche viele Dinge parallel tun wie ein Mensch. Dieser Computer braucht, um diese Rechenleistung zu erbringen, ein eigenes Kraftwerk. Wir, die Menschen, schaffen diese Leistung in unserem Gehirn auch mit einem einfachen Butterbrot.
Jeder möge für sich selbst bestimmen, ob das für ihn selbstverständlich ist - oder vielleicht doch irgendwie wunderbar!
Jedes Mal, wenn ein Mensch echte, reine Liebe spürt, öffnet er sich für die Möglichkeit eines Wunders.
Viele Menschen die zu mir kommen und sich eine Partnerschaft wünschen, fürchten sich fast vor diesem Gefühl. Die Enttäuschungen und der Schmerz ihrer Vergangenheit haben sie hart gemacht, manchmal zynisch und sarkastisch. Wie ein Panzer, den man sich zulegt, um nicht verletzt zu werden, umhüllt sie eine Schale aus Arroganz und etwas, das sie “Realismus” nennen.
Nur leider hat Liebe nie etwas mit Realismus zu tun, denn Liebe ist nach wie vor ein Wunder.
Andere fühlen sich hilflos, hoffnungslos und verloren. Sie fühlen sich als Opfer ihrer Erziehung, ihrer Expartner, ihrer Geschichte und glauben nicht, dass ausgerechnet sie “Glück in der Liebe” haben könnten. Verzweifelt suchen sie immer wieder nach Menschen, von denen sie glauben, dass dort ihr Bedürfnis nach Liebe endlich gestillt werden kann. Sie haben vergessen, dass die Liebe in ihnen selbst nur wohnt. Die Liebe ist keine Ware, die ein anderer Mensch mir schenken kann - ich selbst muss mich entscheiden, sie fühlen zu wollen.
Die Gefühle, die wir fürchten haben nichts damit zu tun: Das Gefühl von Schmerz, das Gefühl abgelehnt zu werden, nicht gut genug zu sein, Verlustängste, Eifersucht, Schuld - all das ist keine Liebe. Es sind Begleiterscheinungen von Angst - und je mehr Angst ein Mensch hat, um so mehr erstickt diese Angst die Liebe und all ihre Begleiterscheinungen wie Vertrauen, Großzügigkeit, Herzlichkeit, Verspieltheit, Offenheit, Freiheit und viele mehr.
Doch es gibt Wege, die wegführen von Schuld und Angst und hin zur Liebe. Am letzten Wochenende bin ich mit 8 tapferen Menschen einige dieser Wege gegangen. Die Ergebnisse waren für uns alle überwältigend - und vor allem: wundervoll!
Und sie zeigen ganz besonders eins: Jeder Mensch kann etwas dafür tun, die Liebe in seinem Leben zu vermehren und die Wunder zu sich einzuladen. Du selbst hast es in der Hand, ob Du mit den Begleitern der Angst oder den Begleitern der Liebe lebst.
Jörg, einer der Teilnehmer, hat es in seinem Brief am Montag ganz direkt und pragmatisch erzählt und ich möchte Dich (mit seinem Einverständnis) gerne an seinen Erfahrungen teilhaben lassen, denn vielleicht ist es auch für Dich eine Inspiration:
Liebe Nina,
gestern sind mir noch einige bemerkenswerte Dinge passiert, die ich Dir gerne mitteilen möchte:
Als wir losfahren mussten und ich mich verabschieden wollte waren nicht alle da. Ich ging zurück und habe ins Haus gerufen: “Mädels kommt doch bitte runter, ich möchte mich von Euch verabschieden”. Ganz einfach! Früher wäre ich wahrscheinlich einfach so losgefahren und hätte an dem Gedanken gehangen “Schade, ich hätte mich gerne von den beiden verabschiedet….”
Und ich merkte: So einfach kann ich etwas ändern und habe bei uns allen für ein gutes Gefühl gesorgt.
Jörg hat Initiative gezeigt und seine Bedürfnisse ausgedrückt. Die beiden Frauen waren sehr froh darüber, denn sonst hätten auch sie keine Gelegenheit gehabt, sich von ihm zu verabschieden.
Dank Olivers Angebot, mich zu fahren, war ich rechtzeitig am Flughafen. Auch bei der Fahrt mit ihm habe ich etwas anders gemacht: Ich habe sein Angebot einfach angenommen und nicht darüber nachgedacht, wie ich das wieder ausgleichen kann. Ich habe mich einfach nur gefreut, das war toll.
Jörg hat gelernt, anzunehmen und Freude und Dankbarkeit - statt “Schuld” - zu empfinden, wenn jemand etwas Gutes für ihn tun möchte. Damit hat er Oliver die Gelegenheit geben, ihm zu zeigen, dass er ihn schätzt und das gerne für ihn tut.
In meiner Heimatstadt angekommen, sprach mich eine Frau in der U-Bahn an: Ich hatte mal vor etwa 2 Jahren mit ihr getanzt - sie hätte mich schon im Flugzeug gesehen. Offensichtlich habe ich sie irgendwie angezogen. Im Laufe des Gesprächs habe ich ihr dann auch erzählt, wo ich war. Erstaunlicherweise hat es mir überhaupt nichts ausgemacht ganz offen auch über die Inhalte unseres Seminars zu erzählen. Sie war selbst sehr interessiert und hat mich dann gefragt, ob sie sich Deinen Namen aufschreiben darf. Sie sagte, dass es mir ganz offensichtlich einen guten Impuls geben würde.
Jörg hat seine Bedürftigkeit und seine Angst sich zu blamieren abgelegt. Ohne dass er etwas dafür tut, kommt eine Frau auf ihn zu. Dass er sich öffnet und ihr erzählt was er tut und wie es ihm damit geht, generiert bei ihr Interesse und für beide ein gutes, wertvolles Gespräch.
Zu Hause angekommen habe ich mit meiner Mutter telefoniert. Gestern Abend habe ich das erste Mal seit Jahren mit ihr offen gesprochen. Lustigerweise habe ich in dem Gespräch festgestellt, dass sie auch sehr viel mit “man” redet, anstatt mit “ich”. Ich habe sie gebeten, bitte von sich zu erzählen. Sie war der Meinung das täte sie. Ihr war das bisher nie aufgefallen. Wir haben fast 2 Stunden lang geredet und wir beide haben das sehr genossen.
Noch einmal vielen Dank für dieses supertolle Wochenende!!
Jörg hat sich entschieden, seiner Mutter zu sagen, wie es ihm wirklich geht und er hat an diesem Wochenende vergeben, was zwischen den beiden vielleicht irgendwann mal schief gelaufen ist. Anstatt von seiner Mutter zu erwarten, dass sie ihn versteht, versucht er jetzt sie zu verstehen. Die beiden werden in Zukunft versuchen, ohne gegenseitige Schuldzuweisungen zu leben.
Ich bin ganz sicher, dass dies für Jörg nur der der Anfang ist. Wenn er die Wege die zur Liebe führen regelmäßig weiter geht, wird sein Leben wundervoll sein.
Auch eine andere Teilnehmerin schrieb gerade eine ganz liebe Mail, dass an diesem Wochenende ganz augenscheinlich ein Wunder passiert sei.
Es scheint also, als sei auch der Kurs “Abenteuer Liebe” ein “Kurs in Wundern”.
Wundervoll!
Wer dieses Wunder mit meiner Begleitung für sich selbst auch entdecken und erleben möchte, hat 2011 noch eine Gelegenheit: Vom 09. - 11. Dezember findet der letzte Kurs “Abenteuer Liebe” für dieses Jahr statt. Neue Termine gibt es dann im Frühling 2012. Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage www.kontaktvoll.de unter “Kurse & Termine”.
Ich wünsche Dir eine wundervoll Zeit!
Dezember 6th, 2011 at 02:42
Interessanter Artikel, danke dafür