Küss mich und ich sag Dir wie Du liebst?
Morgen ist es wieder soweit: Am 6. Juli ist der Tag des Kusses. Eine gute Gelegenheit mal darüber nachzudenken, wie wichtig der Kuss auch als Kommunikationsmittel ist…
Stimmt es, dass Männer so lieben wie küssen?
Mit vielen Frauen habe ich das schon diskutiert und wir hatten jede Menge Spaß dabei: Die erste Voraussetzung für einen tollen Kuss ist eine gewisse „Kompatibilität“. Je höher die ist, umso mehr Spaß macht es von Anfang an.
Daneben gibt es allerdings immer wieder Hürden, die es uns erschweren, kompatibel zu sein – wenn der Küsser unserer Wahl zum Beispiel eine Art zu küssen an den Tag legt, mit der wir nicht kompatibel sein wollen…
In jahrelangen Studien habe ich küssende Männer analysiert und Kusstypen identifiziert.
Ich bin sicher: Am Kuss des Mannes erkennst Du so manches!
Kusstypen
Der Zaghafte
Er wartet bis frau ihm die Zunge in den Mund schiebt – ist eher verhalten, auch sonst etwas schüchtern und ist einfach nicht der Typ, der den ersten Schritt macht.
Taktik: Geduld! Etwas mehr Zeit lassen, streicheln, gut zureden – erst mal nur die Lippen küssen und das vor allem zärtlich – wenn er sich entspannt hat, merkt er dass er jetzt an der Reihe ist.
Der Stürmische
Kaum hast Du ihn an Dich heran gelassen, untersucht er auch schon Deine Mandeln. Der Schluss, dass er auch sexuell nicht viel von einem zärtlichen Vorspiel hält, liegt nahe und ist auch nicht ganz abwegig…
Taktik: Einem echten Stürmischen entkommt man nur schwer – entweder man schlägt ihn mit seinen eigenen Waffen (Wo sind denn Deine Mandeln?) oder weckt seinen Spieltrieb – im äußersten Notfall helfen nur Fesselspiele oder die Totalverweigerung.
Der Schlabberer
Ja, bestimmt meint er es leidenschaftlich – doch nach jedem Kuss wünscht frau sich ein Handtuch oder wenigstens eine Serviette… Und Du fragst Dich, ob Du dich nicht lieber vom Hund Deiner Nachbarin ablecken lässt. Schlaberer haben meist das Problem, dass sie von Natur aus erhöhten Speichelfluss haben und der will ja auch irgendwohin. Bei einem innigen und intensiven Zungenkuss reichlich Körperflüssigkeit auszutauschen ist völlig in Ordnung – aber doch bitte nicht über das ganze Gesicht
Taktik: Nimm sein Gesicht in beide und küsse ihn auf die Stellen, die geküsst werden sollen und die ruhig feucht werden dürfen.
Die Waschmaschine
Ich nenne diese Spezies so, weil sie die Zunge reinschieben und dann immer nur im Kreis drehen – wie bei einer Waschtrommel. Höhepunkt: Der Schleudergang…
Taktik: Der Waschmaschinenküsser ist nicht unbedingt ein schlechter Küsser – jedoch etwas fantasielos… Ein taktischer Rückzug der eigenen Zunge, ein spielerischer Biss in die Unterlippe, ein erneutes Vorschnellen sollte dem Waschmaschinenküsser zeigen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt als „Kreisverkehr“.
Der Hartküsser
Bis zum ersten Kuss war frau sicher, dass der Mann Lippen hat – und dann: Wo sind die hin? Ein häufiger Hintergrund dieses Problems ist Nervosität… manchmal jedoch leider auch Unfähigkeit.
Taktik: Finde heraus, was der Grund für das plötzliche Verschwinden der Lippen ist. Frage ruhig nach, wo sie geblieben sind und zeig ihm Deine…
Der Schmusibusiküsser
Jeder Kuss eine Schmuse-Blues. Ach so weich sind seine Lippen… Das genaue Gegenteil vom Hartküsser – andererseits: Immer nur Schmuseblues und Weichspüler ist ja auch langweilig oder?
Taktik: Zeig dem Weichküssser, dass Du heiß bist… Werde selbst etwas fordernder, beiß ihn zärtlich (!) in seine weichen Lippen, streichle ihn an Stellen, an denen er es gerne hat und hoffe, dass der Mann nicht durch und durch ein „Softie“ ist!
Der Multi-Tasking-Küsser
Während des Küssens ist er in der Lage, den Rhythmus und die „Technik“ zu variieren und bringt dabei auch noch beeindruckende Zärtlichkeiten mit seinen Händen zustande – oh ja – den wünschen wir uns!
Taktik: Zurückküssen und festhalten!
Welche Kusstypen kennt Ihr noch?
Männer: Wie steht’s mit den Frauen? Gibt es da noch etwas hinzu zu fügen?
Schreibt mir und lasst mich wissen, wie Ihr den Tag des Kusses genutzt habt!